in meiner Praxis für Personenzentrierte Gesprächspsychotherapie, Verhaltenstherapie, Psychologische Therapie und Meditation. Auf den folgenden Seiten versuche ich Ihnen möglichst transparent zu machen, wie bei mir „gearbeitet“ wird und wie ich meinen Gästen begegnen möchte.
Dabei sind Achtsamkeit, Langsamkeit, innere Mitte, Mitgefühl, Herzensgüte, Leben in der Gegenwart, Authentizität, Gelassenheit und guter Gleichmut wichtige Begriffe. Ich hoffe, dass Sie beim Lesen etwas von dem Geist der Arbeit in dieser Praxis aufnehmen können :-) . Rufen Sie mich einfach an (oder mailen Sie ), wenn Ihnen nach dem Studium der Seiten noch Fragen / Wünsche offen sein sollten.
Wege aus dem Leiden:
Lange habe ich überlegt und nachgefühlt, wie ich Ihnen einfach sagen könnte, wie hier Wege aus dem Leiden gesucht werden. Folgende 4 Punkte blieben als Essenz übrig.
Der erste Punkt heisst: Erkennen. Mut finden wirklich hinzuschauen, was denn da ist. Hinschauen lernen ohne Bewertung, bald auch ohne Angst. Es ist ein „darauf zu gehen“ und langsam Worte und Gefühle dafür finden.
Der zweite Punkt ist am Anfang sehr ungewohnt. Akzeptieren. Er besteht daraus, dem Gesehenen Herzensgüte und Mitgefühl entgegen zu bringen, also so ein liebevolles „so ist das also“. Es geht um Akzeptanz, Wertschätzung, sich selbst mit großem Herzen tragen lernen, nicht um „Wegmachen“ oder „Bekämpfen“ oder so etwas.
Der dritte Punkt bringt als „Zutat“: Erforschen, gute „seelische Erde“ hinzufügen. Das kann sehr Unterschiedliches sein. Gute Gespräche, die liebevolle Selbstakzeptanz fördern, schwierige Überzeugungen und Denkmuster verändern helfen, neue gesündere Denkarten aufbauen (etwa mit Meditation, Verhaltenstherapie oder Psychologischer Therapie). Dazu wird vor allem auch der Mut und die Fähigkeit unterstützt, wieder auf die Weisheit der eigenen Gefühle und des eigenen Körpers zu hören, also seine eingebaute emotionale Intelligenz wieder für sich zu nutzen (etwa mit Personenzentrierter Gesprächspsychotherapie und Emotions-fokussierter Therapie). Guter Sport, gutes Lesen und gute Langsamkeit helfen ebenfalls. Es wird also ganzheitlich gearbeitet. Ziel ist es, dass Sie ihren seelischen Werkzeugkasten selbst so füllen lernen, dass Sie den Problemen dieses Lebens, so gut es eben geht, gewachsen sein können und dabei so authentisch wie möglich bleiben.
Als Folge davon kommen Sie fast „zwangsläufig“ zum vierten Punkt. Sich nicht identifizieren /verwechseln (mit Rollen, Werten, Gegenständen...). Sie ereichen so langsam nach und nach Ihren inneren Frieden und Ihre innere Freiheit zurück. Dieser Prozess wächst langsam, aber er wächst. Sie werden immer authentischer. Und das bedeutet vor allem: Was Sie sind, ist gut genug. Sie haben schon alles, sind ganz, heil und vollkommen - und können noch dazu lernen. Sie haben es bisher vielleicht nur noch nicht gemerkt. Ich weiß, das klingt für viele utopisch, aber wenn Sie es fühlen lernen, wird Ihre Seele gesunden, einfach so.
Einen aufmunternden Gruß
Joachim Hoffeld